6 Tipps für Euren (fast perfekten ;-) Hochzeitstermin

Wenn Ihr am Beginn Eurer Planungen seid, werdet Ihr bereits festgestellt haben: Das „WO“ einer Hochzeit geht mit dem

„WANN“ Hand in Hand.

Fakt ist, es ist eine große Frage eures Planungsstarts, ob Ihr beides wie gewünscht verwirklichen könnt, ob Ihr mehr das

"WO“ berücksichtigen müsst -- oder ob dann auch noch das „WANN“ ein Mitspracherecht hat.

Denn wie so oft, gilt auch hier: Je eher Ihr mit der Hochzeitsplanung beginnt, umso mehr könnt Ihr Eure persönlichen

Maßstäbe und Prioritäten auch erfolgreich umsetzen.

Meine Erfahrungen als Rednerin sind, dass die meisten Hochzeitspaare im Durchschnitt mit sechzehn Monaten Vorlauf in

Planung gehen für ihre freie Trauung (gilt aber auch für ganz reguläre Hochzeiten). Aber gerade die sehr begehrten

Locations sind dann bereits ausgebucht…

 

Hier kommen deshalb meine 6 besten Tipps für Euch, um dem Hochzeits-Run im Kalender ein Schnippchen zu schlagen:

  1. Sobald Ihr euren großen Schritt umsetzen wollt, schickt Eure Anfragen für ein Wunsch-Datum an die Wunsch-Locations heraus!
    Mit ungefähr 24 Monate vorher, aber nicht weniger als 18 Monate bis zum geplanten Hochzeitstermin, seid Ihr gut beraten. Solltet Ihr weniger Zeit zur Verfügung haben, könntet Ihr entweder mit vielen Absagen oder höheren Kosten rechnen müssen , oder müsst – worst case – auf das nächste Jahr verschieben.

  2. Falls Eure Wunsch-Kombination aus Location UND Hochzeitstermin nicht mehr gebucht werden kann, weil Ihr eine sehr begehrte Location möchtet oder zu spät dran seid, empfehle ich: Entscheidet Euch für eins als Prio der weiteren Planung! Also entweder die Wunsch-Location nach freien Terminen abfragen oder dem Termin den ersten Platz einräumen.

  3. Der Sommer ist natürlich die Jahreszeit, wenn es um Hochzeiten geht.
    Deshalb ist zwischen Mai bis September auch die absolute Hoch-Saison der Hochzeitsbranche.
    Aber was spricht eigentlich gegen eine stilvolle Winterhochzeit zwischen Dezember und März? Wer sagt, dass man Mitte April nicht auch schon draußen heiraten kann? Und sehr viel lässt sich noch bei einer Hochzeit im goldenen Oktober verwirklichen! Sogar so ein nebliger November lädt zum Heiraten ein, wenn Ihr feiert, bis Euch richtig heiß wird! Und warum muss es eigentlich immer ein Samstag sein?!

  4. Samstage sind unbestritten die beliebtesten Hochzeitstermine, ganz besonders für eine freie Trauung.
    Das wollen bloß leider auch 99% aller übrigen Brautpaare… Ihr seid damit nicht nur in 'bester' Gesellschaft, sondern leider ist irgendwann schon rein rechnerisch abzusehen, dass sämtliche Top-Hochzeits-Locations zu Euren Wunsch-Terminen ausgebucht sind. Doch außer dem begehrten Samstag, gibt es ja auch noch 6 andere Wochentage! 
    Gerade Freitage sind bei freien Trauungen nicht ganz so häufig angefragt, sprich:
    Eure Chancen steigen (z.B. auch für die Wunsch-Location), wenn Ihr an diesem Tag ins Eheleben starten wollt. Auch, wenn Ihr einen eher ungewöhnlichen Hochzeitstag wählt, wie z.B. einen Mittwoch, könnt Ihr garantiert ein wunderschönes Fest mit Euren Gästen feiern.
    Wie bitte, ein Mittwoch?!?! Richtig, denn es muss ja kein gewöhnlicher Mittwoch sein….

  5. Brückentage bieten sich wunderbar als Alternative zum Samstag oder Freitag für Euren Hochzeitstermin an.
    Schnappt Euch den Kalender und sucht nach Feiertagen, die unter der Woche liegen!
    Damit könnt Ihr dem Samstags-Run im Hochzeitsgeschäft ein großes Schnippchen schlagen.
    Denn wenn z.B. Mittwoch ein Feiertag ist, legt Ihr Euer Hochzeitsdatum auf den Tag zuvor, am besten auch noch auf den Spätnachmittag. So können die Arbeitnehmer-Gäste nicht nur am Tag danach ausspannen (weil: Feiertag). Sondern auch die Anreise gestaltet sich für alle stressfrei(er). So können Gäste z.B. ebenfalls ohne Opferung eines ganzen Urlaubstages (oder mit Überstunden-Abbau) mitfeiern.
    Und weitere Kalender-Schätzchen warten jenseits der Samstage auf Euch: Pfingsten, zum Beispiel.
    Diese Feiertage bieten eine sehr gute Gelegenheit für Eure (Frühsommer-)Hochzeit, da Pfingstmontag immer ein Feiertag ist, und damit an Pfingstsonntag z.B. die freie Trauung auch draußen stattfinden kann.
    Oder Christi Himmelfahrt und Fronleichnam: In vielen Bundesländern (vor allem überwiegend katholischen) sind dies Feiertage, und fallen dann immer auf einen Donnerstag - ideale Voraussetzungen also zum feiern!

  6. Wenn eure Prio vielleicht nicht darauf liegt, wo und wann gefeiert wird, sondern Ihr möglichst Euer Budget schonen wollt, dann kommt hier der letzte Tipp.
    Kalkuliert zunächst ein für Euch akzeptables finanzielles Limit für Location und Catering.
    Im zweiten Schritt recherchiert nach Locations, die nicht im Suchmaschinen-Ranking ganz weit oben liegen oder  außerhalb von mehr als 50km zu Großstädten - Kriterien also für keine teuren weil begehrten Locations!
    Dann schickt im letzten Schritt entsprechende Anfragen raus und fragt explizit nach freien Terminen, die vorranging zu Eurem Preis-Leistungs-Wunsch angeboten werden können.
    Dies sieht nur scheinbar so aus, als würde das Pferd von hinten aufgezäumt werden: Tatsächlich aber führt  dies für Euch zu finanzieller Planungssicherheit und erfordert nur ein bisschen Flexibilität hinsichtlich Termine oder auch Planung.