Die 7 wichtigsten Tipps für Eure Hochzeitsplanung

„Es ist Januar, und wir heiraten erst im Juli / August / September – wir haben ja noch Zeit!“
Wirklich???
Viele Paare, die mit diesem Glauben an ihre Planung herangehen,
finden in den letzten Monaten vor der Hochzeit heraus, dass es eben doch nicht so ist. Und dann ist Stress angesagt oder Enttäuschung. Damit Ihr diesen Fehler nicht wiederholen müsst, hier die 7 wichtigsten Tipps in Kürze und in der Reihenfolge, die ein böses Aufwachen auf den letzten Metern verhindern hilft.

 

1.   Erst Wunsch-Termin anfragen, dann 2 -3 Alternativ-Termine
Fakt ist in der Hochzeitswelt: Beginnt mindestens 18 Monate vorher mit der Planung! Begehrte Samstags-Termine zwischen Mai und September UND Wunsch-Locations sind oftmals schon ein bis zwei Jahre vorher ausgebucht. Fragt gleichzeitig Alternativen für den Lieblings-Tag an – das erhöht Chancen und mindert Orga-Aufwand.

 

2.       Erst das Budget festlegen, dann die Gästeliste
Wenn Ihr wisst, wo das Limit ist, drohen später keine plötzlichen finanziellen Entgleisungen in der Umsetzung. Setzt euch auch einen oder zwei Schwerpunkte, auf die Ihr achtet (z.B. Budget oder Spaßfaktor? Gästeliste oder Location?). Sobald das feststeht, könnt Ihr die harten Zahlen runterbrechen auf die Gästeliste. Es macht nämlich 120 „Hauptsache: Dabei!“-Gästen keinen Spaß, wenn sie nur Schnittchen bekommen, weil das Budget nicht mehr hergibt.

 

3.       Erst die Location buchen, dann das Brautkleid aussuchen
Bei aller Romantik –  bleibt strukturiert in der Orga (siehe auch Punkt 1)! Für Location-Suche und –Zusage müsst Ihr mit ca. 18 Monaten Vorlauf rechnen, für das Brautkleid ca. zehn bis zwölf.

 

4.       Erst Programm grob planen, dann Redner / Fotograf / DJ / Band / Caterer aussuchen.
Auch hier gilt: Mindestens 10 bis 12 Monaten Vorlauf für Anfrage und Buchung! Da alle Dienstleister in der Regel Hochzeits-Profis sind, werden sie viele Fragen haben. Je mehr Ihr diese beantworten könnt (Location, Ablauf, Gästezahl, etc.), umso besser könnt Ihr auch zusagen oder ablehnen, Alternativen suchen, Zeit & Geld sparen, ….

 

5.       Erst die Eckpunkte fix haben, dann die Einladungen versenden.
Sobald Ihr euer Programm grob umrissen habt, könnt Ihr mit ca. 6 – 8 Monaten Vorlauf die Einladungen verschicken inkl. aller Infos. Eure Gäste möchten schließlich wissen, ob sie tanzen können, ob es Kuchenbuffet gibt oder sie erst zum Abendessen etwas erwarten dürfen, usw.. Save-the-Date-Karten sind ca. 14 bis 12 Monate vorher zu versenden:
So geht Ihr sicher, dass Euer Termin rechtzeitig bei der Planung eurer Gäste berücksichtigt wird.

 

6.       Erst Prios organisieren, dann kleine Aufgaben delegieren.
Je mehr Ihr die Prios festgelegt habt, desto entspannter wird es für Euch: Denn kleinere To Do‘s können dann an Familie, Freunde, Trauzeugen delegiert werden. Vielleicht sucht Ihr auch unter ihnen einen „Head of“ für diesen Tag, der Euch den Rücken freihält, damit Ihr nur eins tun müsst: Feiern!

 

7.       Erst auf gutes Wetter hoffen, wenn Plan B wasserfest ist.
Freie Trauungen im Sommer werden natürlich daraufhin geplant, dass alles draußen stattfinden kann. Vergesst aber bitte nicht, einen Plan B zu organisieren, damit eure Feier nicht – wortwörtlich – ins Wasser fällt. Kann eure Location logistisch und räumlich Plan B mit eurer Gästeschar bewältigen? Ist an scheinbare Kleinigkeiten gedacht, wie z.B.: In den Bergen kann es auch im August kalt sein; an Seen ist eine Regenwarnung stündlich zu beobachten; Zelte nicht erst zehn Minuten vorher aufstellen; Gäste stapfen nicht gern auf High Heels durch regennasse Wiesen; etc.

 

 

 

Habt Ihr noch einen Tipp? Oder vermisst Ihr einen?
Oder möchtet Ihr noch weitere Infos zu diesen Themen, die sich mit eurer Orga beschäftigen?
Dann schreibt mir – ich freu mich, von Euch zu lesen-hören!